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Wir schlagen ein neues Kapitel auf. Nach dem Ende unseres Serien-Podcasts „Bingenweisheiten“, bieten wir jetzt „Serienweise“ Rezensionen der neuesten Serienproduktionen bei Netflix, Amazon Prime, Sky / HBO, Starzplay, Magenta TV und den klassischen TV-Sendern.
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„Toxic Town“ Podcast, „A Thousand Blows“ und „Running Point“
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Drei neuen Serien, die sich mal mehr, mal weniger an wahren Begebenheiten entlanghangeln, haben sich Holger und Rüdiger in dieser Woche vorgenommen. Mit der Disney-Serie „A Thousand Blows“ (5:11) beschäftigt sich „Peaky Blinders“-Macher Steven Knight mit einer historischen Gang-Serie, wechselt aber von Birmingham nach London wo die Geschichte der realen weiblichen Diebesbande „Forty Elephants“ mit einer Zeitenwende im Boxsport kollidiert, der vom Hinterzimmer-Faustkampf zum Gentlemansport mit Boxhandschuhen übergeht. Kann der Sechsteiler, dessen zweite Staffel bereits abgedreht ist, überzeugen? Sportlich geht es auch in „Running Point“ (53:28) zu, dem neuesten Netflix-Versuch ein Comedyformat auf dem Streamingdienst zu etablieren. Ist die von der Los-Angeles-Lakers-Besitzerin Jeanie Buss angestoßene und inspirierte Serie mit Kate Hudson titelverdächtig? Oder ist sie ähnlich ärgerlich wie der Luka-Doncic-Trade der Dallas Mavericks? Und schließlich beschäftigt sich der Netflix-Vierteiler „Toxic Town“ (32:27) mit einem wahren Umweltskandal aus England, der zu zahlreichen Missbildungen bei Kindern führte und die betroffenen Mütter aus Corby (gespielt von Jodie Whittaker, Aimee Lou Wood und Claudie Jessie) auf einen jahrelangen Kampf für Gerechtigkeit und Entschädigung führte.
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„Ratched“ Podcast und „Das letzte Wort“
Mit „Ratched“ und „Das letzte Wort“ stehen zwei starke, komplizierte Frauen im Fokus des heutigen Podcasts. Ryan Murphys Vorgeschichte von „Einer flog übers Kuckucksnest“ und Anke Engelkes erste Serie liefern viel Material für Gespräche.
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„Space Force“ Podcast und „Little Fires Everywhere“
In dieser Woche steht ein Kontrastprogramm an. Auf der einen Seite steht mit „Little Fires Everywhere“ ein tiefgründiges Frauendrama, das Themen wie Mutterschaft, Einkommensungleichheit, Alltagsrassismus und Identität bearbeitet. Und auf der anderen die Comedy „Space Force“, die sich an Donald Trump abarbeitet und bewusst grob geschnitzte Figuren hat.
Hi,
ich wollte mich nur kurz bei Michael bedanken, dass ich nicht mehr das Gefühl haben muss als einziger Serienfan in Deutschland nicht ein Riesenfan von Pokerface zu sein. Die Prämisse ist cool, Folge 5 ist super, aber die letzten Folgen und die bräsige Auflösung mit Ausblick auf Staffel zwei sind doch eher öde,oder?