Das Netflix-Doppel „Territory“ und „Diplomatische Beziehungen“

Wer den neuen Netflix-Hit „Territory“ (3:43) anschaut, kommt nicht drum herum, automatisch den Vergleich mit „Yellowstone“ zu ziehen. Ob nun schamlose Kopie oder clevere Inspiration: die australische Outback-Serie mit Anna Torv spielt exakt auf der gleichen Klaviatur wie Taylor Sheridans Rancher-Saga mit Kevin Costner: teils Familiensaga, teils Seifenoper und teils Erbfolge-Drama. Reicht das, um in Kombination mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen aus dem Northern Territory „Yellowstone“-Fans und -Unbeleckte zu überzeugen? Überzeugt hat auf jeden Fall die erste Staffel von „Diplomatische Beziehungen“ (27:36). Der Politthriller mit Keri Russell als US-Botschafterin in London war 2023 einer der größten Hits von Netflix – und endete abrupt. Die sechs neun Folgen schließen unmittelbar an den brutalen Cliffhanger an und bieten dieses Mal zumindest für Michael eine neue Geheimwaffe: Alison Janney als US-Vizepräsidentin. Hält die Serie davon abgesehen Spannung und Bingefaktor weiter hoch?

Cold-Open-Frage: „Welche zwei Serien aus der gleichen Stadt würden wir gerne in einem Crossover sehen?“

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